Uns ist das Lachen vergangen!

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In der Schweiz stirbt alle zwei Wochen eine Frau* an sexistischer Gewalt.

8% Lohnunterschied kann nicht objektiv erklärt werden.
Frauen* leisten wöchentlich 31 Stunden unbezahlte Care-Arbeit.

Gleichstellungsklagen werden zu 76% abgewiesen.

Mädchenspielzeug ist 7% teurer.

83% aller Transpersonen wurden schon diskriminiert.

Im Ständerat sitzen 13% Frauen*.

Non-Binarität findet in der Sprache kaum Platz.

In Filmen sehen wir nur 30% Frauen* in tragenden Rollen.

75% aller Frauen* in der Schweiz erleben Gewalt.

Und immer noch sagen sie uns wir sollen mal lächeln!

Sie sagen uns wir sollen aufhören zu klagen. Politikerinnen sagen, sie würden lieber eine leisere politische Ausdrucksform dem Streik vorziehen. Weil sie hätten es (aus ihrer privilegierten Position heraus) geschafft sich gegen Diskriminierung und Sexismus durchzusetzen. Man müsse halt nur mehr leisten als die Männer: Mehr wissen mehr arbeiten, kompetenter sein. Und dabei am besten immer noch schön lächeln.

Vorgesetzte sagen uns, sie unterstützen die Forderungen des Streiks. Jedoch müssen wir am 14 Juni 2019 frei nehmen, um zu streiken. Damit ja nicht der Arbeitsfrieden gestört werde. Es gibt sogar solche, die uns mit Kündigung drohen.  Dabei gehen wir nur für Selbstverständliches auf die Strasse.

 

Uns ist das Lachen vergangen.

Frauen*streik / feministischer Streik 14 Juni 2019 – Das Patriarchat hat ein Ablaufdatum.

Uns ist das Lachen vergangen!