Demo „Kinderbetreuung am Limit“ – Block Care Work Unite

Care Work am Limit
 
Die Coronakrise hat verdeutlicht, was wir alle schon seit Langem wissen! Ohne uns Carearbeiter*innen läuft gar nichts. Obwohl wir das System auf unseren Schultern stemmen, ist unsere Arbeit systematisch nicht oder unterbezahlt, wird kleingeredet oder im besten Fall folgenlos beklatscht.
 
Auch dass seit der Coronakrise endlich mal wieder darüber gesprochen wird, dass sich Kinder nicht von alleine füttern, unsere Grosseltern nicht von selbst gepflegt werden und Kranke nicht durch Wunder geheilt werden, ändert nichts an den abgründigen Bedingungen, unter welchen diese Arbeit tagtäglich verrichtet wird. Im Gegenteil!
 
Die Kinderbetreuung ist am Limit und wir haben genug! Am 26. September gehen wir alle zusammen auf die Strasse und zeigen uns an der Trotzphase Demo «Kinderbetreuung am Limit» solidarisch mit allen Eltern und Kinderbetreuer*innen, welche tagtäglich unter- und unbezahlt trotz miserablen Bedingungen ihre Arbeit machen.
 
Die systematische Banalisierung und abgründige Lohn- und Arbeitsverhältnisse  betreffen nicht nur die Kinderbetreuung, sondern den ganzen Care Bereich. Überall dort wo FTIQ*s (Frauen, Trans, Inter und Queere Personen) pflegen, sorgen, hüten oder putzen wird unterdrückt, gespart und unterbezahlt. Denn die ganze Care Work IST AM LIMIT. Aus diesem Grund werden sich am 26. September Carearbeiter*innen aus allen Bereichen geschlossen im Care Work Unite Block in die Demo einreihen. Wir zeigen uns solidarisch mit allen Anliegen und Forderungen aus der Kinderbetreuung, denn ihre Anliegen sind auch die unseren!
 
Care Work Unite ruft zu einem FTIQ+ «Care Work am Limit»-Block auf, zeigt euch solidarisch und kommt und in feministischen Scharen!
Demo: Samstag, 26. September 13.30 Uhr beim Rathaus (beim „Care Work am Limit“ Transpi)