Unser Rückblick auf den 14. Juni 2020

Ein Jahr nach dem gigantischen Feministischen/Frauen*-Streik ist die feministische Bewegung vernetzter denn je. Heute haben wir uns daher unter dem Motto «Feministisch pausieren, kollektiv organisieren» gemeinsam erholt und für weitere Vernetzungen Raum geschaffen. Während dem ganzen Tag haben feministische Aktivist*innen ihre Anliegen und ihre Wut in verschiedensten Formen sichtbar gemacht. Am Nachmittag besetzten tausende von Frauen*, Lesben*, Inter*, non-binäre* und Trans* Personen (FLINT*) kollektiv ein ganzes Quartier.
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Appell an den Bundesrat und das Parlament

Wann, wenn nicht jetzt? Frauen* zählen!

#frauenzählen

Die Corona-Krise stellt uns alle vor ungeahnte Herausforderungen: Gesellschaftlich, wirtschaftlich, sozial. Auch wenn die schlimmsten Befürchtungen nicht eingetroffen sind, wird uns das Virus noch lange beschäftigen. Wir müssen uns mit der Frage auseinandersetzen, wie wir die akuten Folgen der Krise bewältigen können. Wir müssen uns aber auch mit der Frage auseinandersetzen, welche Lehren wir aus der aktuellen Situation ziehen können.

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Schon vor Corona Notstand – Heute, morgen: Widerstand!

Aktivist*innen von Care Work Unite hängtenvor dem Waid Spital in Zürich ein Transparent mit Aufschrift «Schon vor Corona Notstand – Heute! Morgen! Widerstand!» um auf die Prekarität im Spitalwesen aufmerksam zu machen und gegen die Ökonomisierung zu protestieren.

Mit dieser Aktion thematisiert Care Work Unite die anhaltende, zerstörerische Ökonomisierung im Spitalwesen. Denn die Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen. Akutspitäler überlegen sich von der Sistierung des Arbeitsschutzgesetzes Gebrauch zu machen. Um die wirtschaftlichen Verluste des letzten Monats ‚aufzuholen‘, werden bereits offen oder hinter geschlossenen Türen haarsträubende Pläne ausgeheckt: Das Pflegefachpersonal soll nun weiterhin 12h Schichten arbeiten, auch wenn die Corona-Fallzahlen und die Auslastung deutlich zurückgegangen ist.

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Geldstrafen für politischen Aktivismus an der Universität? Das Hochschulkollektiv wehrt sich.

Am 25. Mai will der Unirat eine Änderung der Disziplinarordnung absegnen: Neu könnte jede Störung des universitären Betriebs mit Geldstrafen von bis zu 5000 Franken sanktioniert werden. Die Revision wird genau ein Jahr nach dem feministischen Streik und vermehrtem politischen Aktivismus an der UZH durchgeboxt. Ein Zufall? We think not.

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