The super problematic poster campaign by March for Life and on a self-determined life of people with disabilities

Written by bisexual, white, abled, cis-women of the feminist strike collective Zurich

The anti-abortion activists are increasingly advertising the March for Life (MFL) with the theme „Saving people with disabilities“. Just last year the whole city of Zurich was plastered with placards of a child with learning difficulties (also called trisomy-21 or Down syndrome). Above it the writing „Thank you that I may live“. These campaigns have been common in Germany for quite some time. From an anti-capitalist and feminist perspective, this type of campaign is particularly problematic. Why?

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Die super problematische Plakat-Kampagne des Marsch fürs Lebens und über ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen

Geschrieben von bisexual, white, abled, cis-women des feministischen Streikkollektivs Zürich

Die Abtreibungsgegner*innen machen verstärkt mit dem Thema „Menschen mit Behinderungen retten“ Werbung für den Marsch fürs Leben (MFL). So war gerade letztes Jahr die ganze Stadt Zürich zugepflastert mit Plakaten von einem Kind mit Lernschwierigkeiten (auch Trisomie-21 oder Downsyndrom genannt). Darüber die Schrift „Danke, dass ich leben darf“. In Deutschland sind diese Kampagnen schon länger verbreitet. Aus einer anitkapitalistischen und feministischen Perspektive ist diese Art von Kampagne besonders problematisch. Wieso?

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Abtreibung und die Situation in der Schweiz

Rechtliche und finanzielle Lage von Schwangerschaftsabbrüchen in der Schweiz

Nachdem in der Schweiz der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen lange kompliziert und kantonal geregelt war, trat 2002 nach einer Volksabstimmung endlich die sogenannte «Fristenregelung» in Kraft. Diese erlaubt einen straffreien und sicheren Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche für Menschen, die einen geregelten Aufenthaltsstatus haben, über eine Krankenversicherung verfügen und zudem 700 bis 3‘000 Franken bezahlen können (je nach Kanton und Höhe des festgelegten Selbstbehaltes).

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Was ist mit Menschen, die sich nicht frei bewegen können?

Wir fordern, nicht nur, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht verboten werden, sondern auch dass Schwangerschaftsabbrüche besser zugänglich sind. Selbstverständlich nicht, damit mehr abgetrieben würde, sondern damit Menschen sich freier von ökonomischer Situation und Position in der Gesellschaft für oder gegen Kinder, für oder gegen eine Abtreibung entscheiden können.

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