Communiqué zum feministischen Hochschulkollektiv: Plakate

Foto eines plakatieren Plakates auf dem eine gezeichnete Person ein Plakat in die Höhe hält auf dem steht "im Juni bezahlt heute beklartscht, wann richtig bezahlt?" darunter ist ein Banner auf dem steht "für FTIQ* war schon vor Corona Krise"

1991 nahmen sich unsere Vorreiter*innen die Strasse und stellten klare Forderungen bezüglich Gleichberechtigung und -stellung von Frauen*, Trans*, Inter* und Genderqueere* Personen (kurz FTIQ*) auf. Fast 30 Jahre später ist noch immer kaum eine Forderung umgesetzt. In der logischen Konsequenz nahmen sich FTIQ*s 2019 erneut die Strassen! Die Forderungen wurden übernommen und um neue, gegenwärtigen Anliegen ergänzt. Am 14. Juni 2019 demonstrierten somit über 500’000 FTIQ*’s in der Schweiz und zeigten ihre Wut. Jetzt, wieder ein Jahr später, hat sich noch immer nichts verändert. Im Gegenteil: Die aktuelle Corona-Krise zeigt deutlich auf, wer unter diesem kapitalistischen und sexistischen System am meisten leidet. Mit diesen Plakaten möchten wir daran erinnern, wer systemrelevant ist, und was unsere Forderungen waren und sind. Klatschen reicht uns nicht – Wir wollen Veränderung, JETZT!

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Un violador en tu camino – Ein Vergewaltiger in deinem Weg

Foto einer Person während der Performance von un violador en tu camino mit kurzen Sätzen die die einzelnen Symbole der Performance beschreiben auf spanisch, Übersetzung auf Deutsch: Und es war nicht meine Schuld! 1) Augenbinde: Die Gewalt an Frauen wird unsichtbar gemacht, abert trotzdem verschaffen sich die Frauen Gehör, tanzen und singen.  2) Kleidung: Sie tragen sogenannt „provokative Kleidung“, weil wenn sie eine Frau missbrauchen, dann war die Schuld nicht bei ihr, egal wo sie war und egal was sie anhatte. 3) Kniebeugen: Wenn in Chile Frauen ohne Grund verhaftet werden, wird ihnen befohlen, nackt Übungen zu machen. 4) Der unterdrückende Staat: In Chile werden nur 8% der Angeklagten wegen Vergewaltigung verurteilt. In Mexiko liegt die Straflosigkeit bei 99%.

Un violador en tu camino – Ein Vergewaltiger in deinem Weg

Es ist eine Performance, die momentan auf der ganzen Welt aufgeführt wird. Doch es ist nicht irgendeine Performance. Mit dem Tanz und Sprechgesang, welcher aus der chilenischen feministischen Bewegung kommt, nehmen sich Frauen*/FLINT* öffentliche Räume, um die Täter der sexualisierten Gewalt anzuklagen, welche sie tagtäglich erleben. Sie treten aus der Isolation heraus, welche sexualisierte Gewalt mit sich bringt, sie schaffen kollektive, solidarische und öffentliche Räume und sie schreien heraus:

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Rede: Feministische Gegenkultur an den Hochschulen

Ein Logo des Frauenstreiks an den Hochschulen. Alles sehr bunt. Text: "Feministischer Streik Zürcher Hochschulen 14. Juni 2019" Zeichnung zeigt drei Weiblichkeiten die ein Schild hochhalten auf dem steht "Patriarchat isch doch scheisse!"

Feministische Gegenkultur an den Hochschulen

Rede, 14. Juni 2019, NiUnaMenos-Platz (Helvetiaplatz) Zürich

von Zürcher Hochschulkollektiv

Struktureller Sexismus macht auch vor den Hochschulen nicht halt. Während mehr als die Hälfte der Studierenden FTIQ* sind (also Frauen*, trans*, inter* und queere Personen), zeigt sich bei den Doktorierenden ein krasses, gegendertes Ungleichgewicht. Je höher es in der akademischen Karriereleiter geht, umso mehr Stellen werden von cis Männern* belegt. Und die Teilzeitanstellungen im akademischen Bereich gaukeln uns zwar die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor, effektiv erwartet uns aber doppelter Einsatz zu halber Entlöhnung.

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An Psychologie-Student*innen, Psycholog*innen und Angehörgie des Psychologischen Instituts

Logo des Frauen*streikkollektiv Zürich, rund, mit Text "Feministischer Streik Frauen*streik 14.06.19 und darüber hinaus"

Wir sind ein Grüppchen Frauen* am Psychologischen Institut (PI) der Universität Zürich, denen die gesellschaftlichen Anliegen der Gleichstellung am Herzen liegen und wir haben uns gefragt, ob es noch mehr Menschen am PI gibt, die dem Frauen*streik solidarisch, interessiert oder engagiert gegenüber stehen.

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