Un violador en tu camino – Ein Vergewaltiger in deinem Weg

Foto einer Person während der Performance von un violador en tu camino mit kurzen Sätzen die die einzelnen Symbole der Performance beschreiben auf spanisch, Übersetzung auf Deutsch: Und es war nicht meine Schuld! 1) Augenbinde: Die Gewalt an Frauen wird unsichtbar gemacht, abert trotzdem verschaffen sich die Frauen Gehör, tanzen und singen.  2) Kleidung: Sie tragen sogenannt „provokative Kleidung“, weil wenn sie eine Frau missbrauchen, dann war die Schuld nicht bei ihr, egal wo sie war und egal was sie anhatte. 3) Kniebeugen: Wenn in Chile Frauen ohne Grund verhaftet werden, wird ihnen befohlen, nackt Übungen zu machen. 4) Der unterdrückende Staat: In Chile werden nur 8% der Angeklagten wegen Vergewaltigung verurteilt. In Mexiko liegt die Straflosigkeit bei 99%.

Un violador en tu camino – Ein Vergewaltiger in deinem Weg

Es ist eine Performance, die momentan auf der ganzen Welt aufgeführt wird. Doch es ist nicht irgendeine Performance. Mit dem Tanz und Sprechgesang, welcher aus der chilenischen feministischen Bewegung kommt, nehmen sich Frauen*/FLINT* öffentliche Räume, um die Täter der sexualisierten Gewalt anzuklagen, welche sie tagtäglich erleben. Sie treten aus der Isolation heraus, welche sexualisierte Gewalt mit sich bringt, sie schaffen kollektive, solidarische und öffentliche Räume und sie schreien heraus:

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Rede: Feministische Gegenkultur an den Hochschulen

Ein Logo des Frauenstreiks an den Hochschulen. Alles sehr bunt. Text: "Feministischer Streik Zürcher Hochschulen 14. Juni 2019" Zeichnung zeigt drei Weiblichkeiten die ein Schild hochhalten auf dem steht "Patriarchat isch doch scheisse!"

Feministische Gegenkultur an den Hochschulen

Rede, 14. Juni 2019, NiUnaMenos-Platz (Helvetiaplatz) Zürich

von Zürcher Hochschulkollektiv

Struktureller Sexismus macht auch vor den Hochschulen nicht halt. Während mehr als die Hälfte der Studierenden FTIQ* sind (also Frauen*, trans*, inter* und queere Personen), zeigt sich bei den Doktorierenden ein krasses, gegendertes Ungleichgewicht. Je höher es in der akademischen Karriereleiter geht, umso mehr Stellen werden von cis Männern* belegt. Und die Teilzeitanstellungen im akademischen Bereich gaukeln uns zwar die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor, effektiv erwartet uns aber doppelter Einsatz zu halber Entlöhnung.

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An Psychologie-Student*innen, Psycholog*innen und Angehörgie des Psychologischen Instituts

Logo des Frauen*streikkollektiv Zürich, rund, mit Text "Feministischer Streik Frauen*streik 14.06.19 und darüber hinaus"

Wir sind ein Grüppchen Frauen* am Psychologischen Institut (PI) der Universität Zürich, denen die gesellschaftlichen Anliegen der Gleichstellung am Herzen liegen und wir haben uns gefragt, ob es noch mehr Menschen am PI gibt, die dem Frauen*streik solidarisch, interessiert oder engagiert gegenüber stehen.

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Medienmitteilung: Prüfungsfrei

Ein Logo des Frauenstreiks an den Hochschulen. Alles sehr bunt. Text: "Feministischer Streik Zürcher Hochschulen 14. Juni 2019" Zeichnung zeigt drei Weiblichkeiten die ein Schild hochhalten auf dem steht "Patriarchat isch doch scheisse!"

Zürich, 14. Mai 2019

Zürcher Hochschulen ignorieren Forderung des Frauen*streik-Kollektivs

Das feministische Frauen*streikkollektiv der Zürcher Hochschulen hat zusammen mit dem VPOD sämtliche Hochschulen Zürichs dazu aufgefordert, am 14. Juni eine Streikteilnahme zu ermöglichen. Insbesondere sollen an dem Freitag keine Prüfungen stattfinden und auf Sanktionen verzichtet werden. Bis jetzt hat nur eine der Hochschulen, die Universität Zürich, auf den Brief reagiert, den die Rektoratsstellen vor vier Wochen erhalten haben.

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