Zwischenräume: Solidarität und Widerstand

Titelseite der Antidote zum Frauenstreik. Titel: "Zwischenräume Solidarität und WIderstand" Mit Grafik von verschiedenen Formen und dem feminismus Symbol in rot und grün

Eine Zeitung zum Feministischen Streik / Frauen*streik vom 14. Juni 2019 und darüber hinaus!

Es ist ein kalter Februartag. Der Feministische Streik / Frauen*streik vom 14. Juni 2019 fühlt sich an wie eine Regenwolke, die sich auftürmt, von starken Winden verweht wird, sich erhitzt und erneut zusammenzieht. Noch ballen sich die Kräfte. Wohin gehen wir? Was wollen wir? Wie orientieren wir uns? Woher nehmen wir die Kraft, das Wissen, die Sicherheit und den Mut, die es braucht, damit wir nicht nur Luftschlösser bauen? Was ist es für ein Gefüge, das sich dehnt und formt, sich teilt und zusammenfügt, sich widerspricht und zustimmt? Was ist es, das uns zusammenbringt? Nichts, was wir in einem Satz benennen könnten; nichts, was nur eine Farbe oder eine Form hat; auch nichts, was uns alle ähnlich macht. Es sind mit-geteilte Erfahrungen, die durch ihr Mit-geteilt-sein Verbindungen schaffen. Dieser Austausch ermöglicht, sich selbst wiederzuerkennen und anderes anzuer- kennen. Das Mit-teilen ermöglicht es, individuelle Erfahrungen in einem grös- seren Zusammenhang zu verstehen. Erst durch das Mit-teilen werden die viel- fältigen Vereinzelungen unserer Leben sichtbar und hörbar – und dadurch kollektiv. Das Kollektive, das Mit-wissen, füllt die Räume zwischen uns, in denen wir mitdenken, mitdiskutieren, mitfühlen und mitmachen können. Es sind diese Zwischenräume, in denen solidarische Haltungen entstehen.

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„Es gibt noch viel zu tun!“

Ein Beitrag von Eva Hediger in hellozurich mit Interviews von Frauen* aus dem Streikkollektiv Zürich.

Eine halbe Million Schweizerinnen streikten im Sommer 1991. Am Freitag, 14. Juni, findet zum zweiten Mal ein landesweiter Frauenstreik statt. Auch in Zürich läuft die Organisation bereits auf Hochtouren: Ein Kollektiv trifft sich regelmässig, plant Aktionen und arbeitet ein mehrseitiges Manifest aus. Drei Zürcherinnen erzählen uns von ihrem Engagement und ihrer Motivation.

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