1 Jahr Ni una menos Platz in Zürich

Transparent: "NI UNA MENOS", darunter gemalt eine langhaarige Person, darunter geschrieben "!El ViOLADOR ERES TU!"

Erinnern wir uns: Am  1. Mai letzten Jahres war eine Vertreterin der Ni una menos Bewegung und der Kampagne für das Recht auf legale und sichere  Abtreibung, Natalia di Marco, aus Argentinien hier bei uns in Zürich. In Veranstaltungen und Gesprächen lernten wir die politische Arbeit und Stärke der Ni una menos  Bewegung kennen und waren beeindruckt.  Bei uns entstand das Bedürfnis den Kampf gegen  Feminiziden als patriarchale strukturelle Gewalt  hierzulande aufzugreifen. Den Start dafür wählten wir auch als feministische Antwort auf die Repression gegen eine Aktivistin  des Frauen*streikkollektivs/feministischen Kollektivs Zürich.

Nun zur Geschichte wie es dazu gekommen ist.

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NI UNA MENOS – Kollektive, feministische Antwort gegen Femizide 20. April 2020

Ein Foto von 9 paar violettgeförbte Schuhe jeweils mit einem Schildchen mit jeweils einem Namen und Datum der 9 Frauen, die seit Anfang 2020 bis jetzt (25.4.) ermordet wurden in der Schweiz

Am 15. April 2020 wurde wieder eine Frau* 1 von einem Mann* umgebracht.

Seit Jahresbeginn sind bereits neun Frauen* von Männern* umgebracht worden. Das sind neun Femizide in dreieinhalb Monaten. Warum wir das Femizid nennen? Weil Gewalt an Frauen, Lesben, Inter, Non-Binary und Transpersonen (FLINT) Struktur hat, also keine privaten und persönlichen Beziehungsdramen sind, sondern Ausdruck des Patriarchats. Wir FLINT werden ermordet, weil wir FLINT sind.

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