Rede 8. März feministisches Streikkollektiv

Liebe Frauen, Lesben, Trans, Inter und Queere Menschen,

Schön seid ihr so viele, die sich am heutigen internationalen feministischen Kampftag hier versammelt haben! Manch eine*r mag sich fragen, wer zur Hölle an einem Sonntag streikt – dem Tag, an dem vermeintlich die meisten Menschen in der kapitalisierten Welt frei haben. Und was soll das überhaupt bedeuten: feministischer Streik? Nun, unsere Antwort ist klar: Patriarchat und Kapitalismus bestehen auch am Sonntag fort und weil sie in ihrer geschlechtsbasierten Profitlogik vor allem auf die Ausbeutung von Frauen*, Lesben, Trans, Inter und nonbinären Menschen – kurz FLINT* – setzen, können wir nur sagen: von wegen sonntags frei – wir streiken! „Rede 8. März feministisches Streikkollektiv“ weiterlesen

Rede 8.März zu Care-Arbeit

Heute, am 8. März, legen wir alle gemeinsam unsere Haus und Sorgearbeit nieder. Mütter, Grossmütter, Gottis, Betreuer_innen, Pfleger_innen und alle jene, die in ihrer «Freizeit» und bei der Arbeit für andere Menschen sorgen und unbezahlte Arbeit zu Hause leisten.
Wir wollen bessere Arbeitsbedingungen in Betreuungsinstitutionen!
Und wir wollen eine gerechte Aufteilung und Wertschätzung der Sorgearbeit zu Hause!

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Rede: Feministische Gegenkultur an den Hochschulen

Ein Logo des Frauenstreiks an den Hochschulen. Alles sehr bunt. Text: "Feministischer Streik Zürcher Hochschulen 14. Juni 2019" Zeichnung zeigt drei Weiblichkeiten die ein Schild hochhalten auf dem steht "Patriarchat isch doch scheisse!"

Feministische Gegenkultur an den Hochschulen

Rede, 14. Juni 2019, NiUnaMenos-Platz (Helvetiaplatz) Zürich

von Zürcher Hochschulkollektiv

Struktureller Sexismus macht auch vor den Hochschulen nicht halt. Während mehr als die Hälfte der Studierenden FTIQ* sind (also Frauen*, trans*, inter* und queere Personen), zeigt sich bei den Doktorierenden ein krasses, gegendertes Ungleichgewicht. Je höher es in der akademischen Karriereleiter geht, umso mehr Stellen werden von cis Männern* belegt. Und die Teilzeitanstellungen im akademischen Bereich gaukeln uns zwar die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor, effektiv erwartet uns aber doppelter Einsatz zu halber Entlöhnung.

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Rede: Gastra – Kollektiv

Bild der Demo

Ob Kneipe oder Restaurant, wichtig ist der Widerstand!

Rede, 14. Juni 2019, Helvetiaplatz/Ni una menos Platz Zürich

Gastra-Kollektiv

Ja, heute streiken auch Frauen*, inter, trans, queer und non-binary Personen aus der Gastronomie. Wer in der Gastronomie arbeitet, weiss genau warum. So oft kommt es gerade in Gastro-Betrieben zu Sexismus. Wir sind diesem durch berufliche Strukturen besonders ausgeliefert. Wenn zum Beispiel bei der Arbeit ein Gast einen Kommentar über mein Lächeln macht oder mir auf die Brüste starrt, dann kann ich nicht so reagieren, wie ich das möchte, weil ich durch meinen Beruf dazu gezwungen bin, diesen Gast zu bedienen. Meine berufliche Verpflichtung setzt mich in eine verletzliche Situation, die täglich ausgenutzt wird.

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