Ni Una Menos! – Rede zum 14. Juni in Winterthur

(S)1 Die feministische Bewegung ist unendlich breit und vielfältig in ihrer Ausdrucks- und Aktionsform. Das Thema, auf das wir heute am 14. Juni den Hauptfokus legen, ist die Gewalt gegen Frauen*, Trans*, Inter* und Genderqueere*. Im Spezifischen schauen wir auf den Femizid, also den Mord an Frauen*, der jedoch nur die Spitze des Eisbergs an erlebter geschlechtsspezifischer Gewalt bildet.

„Ni Una Menos! – Rede zum 14. Juni in Winterthur“ weiterlesen

NI UNA MENOS – Kollektive, feministische Antwort gegen Femizide

Ein Foto von 9 paar violettgeförbte Schuhe jeweils mit einem Schildchen mit jeweils einem Namen und Datum der 9 Frauen, die seit Anfang 2020 bis jetzt (25.4.) ermordet wurden in der Schweiz

Am 15. April 2020 wurde wieder eine Frau* 1 von einem Mann* umgebracht.

Seit Jahresbeginn sind bereits neun Frauen* von Männern* umgebracht worden. Das sind neun Femizide in dreieinhalb Monaten. Warum wir das Femizid nennen? Weil Gewalt an Frauen, Lesben, Inter, Non-Binary und Transpersonen (FLINT) Struktur hat, also keine privaten und persönlichen Beziehungsdramen sind, sondern Ausdruck des Patriarchats. Wir FLINT werden ermordet, weil wir FLINT sind.

„NI UNA MENOS – Kollektive, feministische Antwort gegen Femizide“ weiterlesen