Communiqué- Gegen-Celebration

Vo wäge, für’s Läbe!

Dieses Jahr konnten sich die fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen in der Schweiz dank des breiten feministischen und antifaschistischen Widerstands nicht für einen Marsch „für’s Leben“ versammeln. Diesen Erfolg haben wir heute, am 19. September 2020, auf dem Ni-Una-Menos-Platz (ehem. Helvetiaplatz) gefeiert.

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Solidarität mit den am 1. Mai verhafteten Aktivist*innen von Care Work Unite und Zürich Bleibt Öffentlich

Aktivist*innen des feministischen Streikkollektivs und Care Work Unite zeigen ihre Solidarität mit den am 1. Mai von polizeilicher Repression betroffenen Aktivist*innen.

Care Work Unite hat sich am 1. Mai dem Aufruf der Basisgruppe Zürich Bleibt Öffentlich angeschlossen und unter Berücksichtigung der Covid Verordnung mit Transparenten und Reden auf der Rathausbrücke in Zürich protestiert. Aufgrund von Covid19 haben wir Schutzmasken getragen und uns mit gebührend Abstand (2m) auf dem Platz verteilt. Die Zürcher Polizei hat die Kundgebung sehr schnell aufgelöst und drei Menschen von uns mitgenommen. Sie kamen am Abend wieder frei. Wir verurteilen das Vorgehen der Zürcher Polizei aufs Schärfste.
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Mit Gewalt gegen Grundrechte

Foto des Satzes "Aktivismusverbot zu Krisenzeiten?" auf eine Mauer gesprayt

Polizeiliche Willkür am 1. Mai 2020 gegenüber Mitgliedern des Frauen*streikkollektivs

Kontakt: Mediengruppe Frauen*streikkollektiv Zürich: medien.frauenstreikzh@gmail.com

Liebe Medienschaffende

Am 1. Mai 2020 waren wir wie angekündigt als feministisches Streikkollektiv in Zürich politisch präsent – online, im Radio und in Kleingruppen im öffentlichen Raum. Wir wollten unsere politischen Forderungen, gerade auch in diesen Zeiten, im Stadtraum sichtbar machen. Die Stadtpolizei Zürich ging jedoch mit völlig unangebrachter Härte gegen jegliche politische Meinungsäusserung vor. Viele unserer Kollektivmitglieder wurden kontrolliert, aus der Innenstadt weggewiesen und mindestens zehn von ihnen wurden sogar verhaftet. Dies, obwohl sie sich an die BAG-Bestimmungen hielten und nur in Kleingruppen unterwegs waren. Das Vorgehen der Zürcher Polizist*innen war willkürlich, respektlos und völlig unverhältnismässig. Was sich an dem diesjährigen 1. Mai in Zürich ereignet hat, können wir nicht stillschweigend hinnehmen. Wir rufen deshalb alle Medienschaffenden auf, zur Aufklärung des staatlichen Machtmissbrauchs und der gewaltvollen Vorgänge beizutragen.

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